Undosnappo

Ratgeber

In Erde oder Coco düngen: der Substrat-Vergleich

Ab wann, wie oft und womit du im jeweiligen Substrat düngst. Phasengerecht erklärt, für anspruchsvolle Pflanzen und Hanf.

Kurz zusammengefasst

  • Erde: vorgedüngt, puffert Nährstoffe. Erst ab der zweiten Woche nachdüngen.
  • Coco: inert, ohne eigene Nährstoffe. Von der ersten Bewässerung an mitdüngen.
  • Dünger: Flüssigdünger passt für beide, fester Pflanzenkohle-Dünger verbessert zusätzlich die Erde.
  • Coco-Extra: auf Calcium und Magnesium achten, da Kokos sie binden kann.

Ob Erde oder Kokos: Das Substrat entscheidet, ab wann und wie oft du düngst. Der wichtigste Unterschied ist, ob das Medium selbst Nährstoffe liefert. Hier der direkte Vergleich, plus welcher Dünger wofür passt.

Was ist der Unterschied beim Düngen?

Erde ist meist vorgedüngt und puffert Nährstoffe, Kokos ist inert und liefert selbst keine. Deshalb düngst du in Erde später, in Coco von Anfang an.

KriteriumErdeCoco (Kokos)
Eigene Nährstoffeja, vorgedüngtnein, inert
Düngestartab Woche 2ab erster Bewässerung
Pufferunghoch, verzeiht Fehlergering, reagiert schneller
BesonderheitBodenleben fördernCalcium und Magnesium ergänzen

Düngen in Erde: ab Woche 2

In vorgedüngter Erde beginnst du ab der zweiten Woche nach Anzucht und Umtopfen zu düngen.

Die ersten Wochen liefert die Erde selbst genug. Danach düngst du gezielt nach, mit einem Flüssigdünger (etwa 25 ml auf 5 Liter Gießwasser, maximal einmal pro Woche) oder einem festen Dünger, der ab Woche 2 als rund 1 Teelöffel in den Boden eingemischt wird. Ein fester organischer Dünger mit Pflanzenkohle verbessert zusätzlich die Bodenstruktur und das Wasserspeichervermögen. Wie du die Mengen über die Blüte hältst, steht im Ratgeber In der Blütephase düngen.

Düngen in Coco: von Anfang an

In Kokos düngst du von der ersten Bewässerung an, weil das Substrat selbst keine Nährstoffe enthält.

Kokos ist inert: Es speichert kaum Nährstoffe und gibt deine Düngung direkt an die Wurzeln weiter. Verwende dafür einen wasserlöslichen Flüssigdünger und halte das Substrat gleichmäßig feucht, ohne es austrocknen zu lassen. Wichtig ist eine ausreichende Calcium- und Magnesium-Versorgung, da Kokos diese Nährstoffe binden kann. Orientiere dich bei der Menge an der Verpackungsangabe.

Welcher Dünger passt wofür?

Ein Flüssigdünger funktioniert in beiden Substraten, ein fester Pflanzenkohle-Dünger spielt seine Stärke in Erde aus.

Pflanzen in Töpfen mit Substrat im Growzelt
Ob Erde oder Coco, das Substrat bestimmt, ab wann und wie oft du düngst.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied beim Düngen in Erde und Coco?

Erde ist vorgedüngt und puffert Nährstoffe, du düngst ab Woche 2 nach. Kokos ist inert ohne eigene Nährstoffe, hier düngst du von der ersten Bewässerung an.

Ab wann muss man in Erde düngen?

In vorgedüngter Erde ab der zweiten Woche nach Anzucht und Umtopfen. Vorher liefert die Erde selbst genug.

Wie oft düngt man in Coco?

Regelmäßig ab Beginn, da Kokos nichts speichert. Mit organischem Flüssigdünger nach Verpackungsangabe, etwa 25 ml auf 5 Liter, und das Substrat gleichmäßig feucht halten.

Welcher Dünger eignet sich für Coco?

Ein wasserlöslicher Flüssigdünger, weil er direkt pflanzenverfügbar ist. Zusätzlich auf Calcium und Magnesium achten.

Welcher Dünger eignet sich für Erde?

Flüssig oder fest. Ein fester organischer Dünger mit Pflanzenkohle verbessert zusätzlich die Bodenstruktur.

Muss man Kokos vorher vorbereiten?

Gepuffertes Kokos kann direkt genutzt werden. Ungepuffertes vorher wässern, damit es sich nicht aus dem Gießwasser bedient.

Grundlage: Die Dosier- und Anwendungsangaben entsprechen den Anwendungshinweisen für organische Undosnappo-Dünger (Flüssig- und Festdünger). Die Eigenschaften der Substrate (vorgedüngte Erde, inertes Kokos) folgen der allgemeinen Pflanzenernährung. Maßgeblich bleibt immer die Angabe auf der Verpackung.